Japanreise zur Kirschblüte

empfohlen von der Gartenakademie Baden-Württemberg e.V.
Reklame in der Stadt

Japan Reise zur Herbstlaubfärbung

1. Tag Abflug von Frankfurt

Mittags Flug von Frankfurt nach Tokyo, wo Sie am Morgen des folgenden Tages (Zeitverschiebung +7h) ankommen. Am Flughafen in Frankfurt erwartet Sie unser Reiseleiterteam - ein Japanexperte und ein Gartenexperte. Sie werden versuchen, Ihnen in den folgenden 15 Tagen Japan etwas näher zu bringen.

2. TagWillkommen im Land des Lächelns

Bei Ihrer Ankunft am nächsten Tag nimmt Sie unser Reiseleiter in Empfang, der Ihnen in den folgenden 18 Tagen Japan näherbringen wird. Zunächst aber haben Sie erst einmal Zeit, sich in Ihrem Hotel von dem langen Flug zu erholen oder bereits die ersten Eindrücke in Japan zu sammeln.

3. Tag Tokyo - Von der Tradition zur Moderne

An Ihrem ersten Tag in Japan führt Sie Ihr Weg durch das alte Vergnügungsviertel Asakusa, ein beliebtes Viertel, das noch bis ins 19. Jh. hinein für seine Theater und kleinen Läden bekannt war. Heute finden Sie hier noch immer jede Menge kleine Geschäfte und Restaurants aller Art, auch wenn die alten Theater längst umgezogen sind.

Weiter geht es zum Donnertor, man erkennt es schon aus einiger Entfernung an seiner großen roten Laterne, welche die Besucher zu einem Gang über die Nakamise einlädt. Kleine Geschäfte hier und da, Süßigkeiten und traditionelle japanische Waren sind charakteristisch für diese Einkaufsgasse, die sich noch immer ein wenig vom Flair der Edo-Zeit erhalten hat.

Am Ende der Nakamise erwartet Sie der Sensoji-Tempel, der im 7. Jh. gegründet wurde, nachdem zwei Fischer eine Statue der Kannon, der Göttin der Barmherzigkeit, aus dem nahegelegenen Sumida-Fluss gefischt hatten.

Auf eben diesem machen wir im Anschluss eine Flussfahrt und lassen das Panorama der Stadt auf uns wirken.

Das Boot bringt uns direkt zum Hamarikyu-Garten. Seine Seen sind etwas besonderes, denn sie werden vom Brackwasser des Sumida-Flusses und der Bucht von Tokyo gespeist. Noch Anfang des 19. Jh. gingen hier die Shogune und Fürsten der Tokugawa-Familie der Entenjagd nach. Eine wunderschöne Gartenlandschaft mit Seen, Hügeln und Bäumen lädt zum Spazieren ein.

4. Tag Tokyo – Japans Champs-Élysées

Heute beginnen wir unseren Tag mit einem Spaziergang auf der Omotesando-Straße, der japanischen Antwort auf den Champs-Élysées. Hier reihen sich die Flagshipstores großer Modemarken wie Louis Vuitton, Gucci und Burberry aneinander. Die Straße führt uns zum Eingang des Yoyogi-Parks und zum Meiji-Schrein, der zu Ehren des Kaiserpaares Meiji erbaut wurde. Das Kaiserpaar selbst hatte einen großen Anteil an der Modernisierung Japans.

Weiter geht es in den Stadtteil Koishikawa, indem wir den traditionellen Landschaftsgarten Korakuen besuchen. Wie in den meisten japanischen Landschaftsgärten werden auch hier berühmte Regionen im Miniaturformat nachgeahmt. So findet sich zum Beispiel eine Reproduktion des chinesischen Lu-Berges oder des Kiyomizudera-Tempels, den Sie auf dieser Reise ebenfalls noch besuchen werden. Zum Abschluss machen Sie noch einen Abstecher in den nahegelegenen botanischen Garten. Er gehört zu der Tokyo-Universität und beherbergt tausende verschiedene Pflanzenarten, besitzt aber ebenfalls einen japanischen Landschaftsgarten.

5. Tag Tag Tokyo – Das etwas andere Tokyos

Am nächsten Tag Ihrer Gartenreise zur Herbstlaubfärbung bringt uns die Bahn in den Nordosten von Tokyo, in den weniger bekannten Stadtteil Shibamata. Gemütlich schlendern wir über die nostalgische Ladenstraße. Sie ist gesäumt von klassischen Holzhäusern, in denen Händler selbstgeröstete Reiscracker, Dorayaki und Souvenirs feilbieten.

Am Ende erwartet uns dann unser nächstes Ziel, der Taishakuten-Tempel. Der 1629 gegründete Tempel ist für seine komplizierten und detaillierten Schnitzereien bekannt, die sich um das komplette Gebäude ziehen und das Lotus-Sutra bildlich darstellen sollen. Ebenfalls einen Blick wert ist die antike Kiefer, die sich am Eingang des Tempels befindet.

Nach dem Besuch eines Privatgartens geht es schließlich zurück in Tokyos Zentrum. Mit einem Spaziergang durch den Ueno-Park, Tokyos erstem Stadtpark nach westlichem Vorbild, lassen wir den Tag ruhig ausklingen.

6. Tag Tokyo – Stadtteil der Bonsai-Bäume

Den heutigen Tag beginnen wir mit einem Rundgang durch den Stadtteil Shinjuku. Der Bahnhof Shinjuku ist mit 2 Millionen Passagieren am Tag weithin als passagierreichster Bahnhof der Welt bekannt. Um uns einen Überblick über den Großstadtdschungel Tokyos zu verschaffen, fahren wir hinauf in den 45. Stock des Tokyo Metropolitan Government Buildings. Von hier aus haben Sie bei gutem Wetter einen atemberaubenden Ausblick über die gesamte Stadt.

Am Nachmittag beschäftigen wir uns mit der japanischen Kunstform der Bonsai-Bäume. Dafür begeben wir uns nach Omiya, nördlich von Tokyo. Der Stadtteil ist Heimat vieler Bonsai-Gärtnereien, die sich nach dem großen Kanto-Erdbeben im Jahre 1923 hier ansiedelten. Im Jahre 2010 eröffnete hier auch das Omiya Bonsai Art Museum, das es sich zur Aufgabe gemacht hat diese Kunstform Interessierten aus dem In- und Ausland nahe zu bringen. Im Inneren findet sich daher nicht nur eine große Auswahl an Bonsai-Bäumen, sondern auch alles was zu der Aufzucht und Pflege der Pflanzen dazu gehört, wie zum Beispiel Töpfe, Scheren oder dekorative Steine.

7. TagNikko – Die Sonnenstrahl-Stadt

„Sage nicht ‘prächtig‘, bevor du nicht Nikko gesehen hast.“ lautet ein japanisches Sprichwort. Nachdem ein buddhistischer Priester vor

1200 Jahren den Rinnoji-Tempel gründete, entwickelte sich Nikko rasch zu einem religiösen Zentrum des Buddhismus und des Shintoismus.

Der Toshogu-Schrein mit dem Grab des dritten Reichseinigers Tokugawa Ieyasu wurde von dessen Enkel Anfang des 17. Jahrhunderts als Prachtbau errichtet. Eine unvorstellbare Leistung für die damaligen Bautechnologien sind die Hallen mit ihren kunstvollen Holzschnitzereien, darunter die berühmten „Drei Affen.“

1999 erklärte die UNESCO die Gesamtheit der Tempel und Schreine sowie die Umgebung Nikkos zum Weltkulturerbe. Damit macht diese Stadt ihrem Namen, der übersetzt „Sonnenstrahl“ bedeutet, alle Ehre

Unweit vom prächtigen Toshogu-Schrein befindet sich die Tamozawa-Kaiservilla. Das Gebäude wurde im Jahr 1899 als Sommerresidenz der Kaiserfamilie errichtet. Das Haus selber ist in einer interessanten Mischung aus Edo- und Meiji-Stil errichtet. Es gibt also sowohl klassische japanische Zimmer, als auch solche, die mit Teppich ausgelegte sind und über Annehmlichkeiten der modernen Technologie der Jahrhundertwende verfügen. Zum Anwesen gehört außerdem ein Garten, der ebenfalls besichtigt werden kann.

8. Tag Kanazawa - Eine Stadt zwischen Tradition und Moderne

Von Tokyo aus geht es heute in die Stadt Kanazawa. Hier besichtigen wir einen der drei schönsten Landschaftsgärten Japans, den Kenrokuen-Garten. Übersetzt heißt der Name so viel wie Garten der 6 Prinzipien. Dies bezieht sich auf die 6 klassischen Eigenschaften, die nach der chinesischen Gartenlehre in jedem guten Garten vorhanden sein sollten.

Nur einen Katzensprung entfernt steht das 21st Century Art Museum. Mit seiner modernen Architektur bildet es einen starken Kontrast zu dem klassischen Garten. Die offene Bauweise soll Besucher dazu ermutigen, sich den Kunstwerken nicht nur von einer Seite zu nähern, sondern sie aus möglichst vielen Perspektiven zu betrachten.

Bevor wir uns zurück in unser Hotel begeben, machen wir noch einen Abstecher in eine alte Samurai-Residenz im Stadtteil Nagamachi. Die engen, gepflasterten Gassen lassen die Zeit des feudalen Japans wieder aufleben. Beim Besuch des Nomura-ke, eines Wohnhauses der Kriegerfamilie Nomura, gewinnen wir einen Eindruck des Alltagslebens des Schwertadels in früheren Zeiten.

9. Tag Himeji – die Burg des weißen Reihers

„Burg des weißen Reihers“ lautet der Spitzname der Burg, die wir heute in Himeji besichtigen. Diese Namen trägt sie zu Recht. So strahlen nicht nur die Wände der Burg und deren Befestigungsanlagen in reinem Weiß. Auch das Dach, welches bei anderen Gebäuden eher grün oder schwarz ist, leuchtet mit einem weißen Schimmer. Die das Schloss umschließende, kompliziert angelegte Wehranlage ist heutzutage begrünt.

5 Minuten entfernt befindet sich der Kokoen-Garten. Hier befanden sich zu Feudalzeiten die Residenzen von Adelsfamilien, die dem Burgherrn nahe standen und sein Vertrauen genossen. Zur Feier des 100-jährigen Bestehens der Stadt Himeji wurde das Areal restauriert und ein Garten angelegt, der den Grundrissen der alten Residenzen nachempfunden ist. Jeder Teil ist einem anderen Thema gewidmet, was den Besuch des Kokoen abwechslungsreich macht.

rissen der alten Residenzen nachempfunden ist. Jeder Teil ist einem anderen Thema gewidmet, was den Besuch des Kokoen abwechslungsreich macht.

10. Tag Miyajima – die heilige Insel

Am Morgen fahren wir mit einem Boot den Fluss hinab in die Bucht von Hiroshima zur Insel Miyajima. Das Torii (Schreintor) im Meer direkt vor den Ufern der Insel ist weltweit als Wahrzeichen Japans bekannt. Seit 1996 ist Miyajima Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Früher war hier das Eingangstor zum Itsukushima-Schrein, denn die gesamte Insel bildet ein großes Shinto-Heiligtum und durfte noch bis ins 20. Jh. hinein nur vom Meer her betreten werden.

Auf einer kleinen Anhöhe nahe dem Hafen liegt der Senjokaku. Auch wenn ihre Bodenfläche nur der Größe von 857 Tatami-Matten entspricht, bedeutet der Name „Pavillon der Tausend Tatami-Matten.“ Dieser Pavillon ist das größte Gebäude auf Miyajima. Gleich daneben befindet sich eine fünfstöckige Pagode, die bereits aus der Ferne auf der Insel zu erkennen ist.

Wir machen einen Spaziergang durch den Ahornhain in Momijidani, dem Ahorntal. Im Herbst ist der Wald besonders beeindruckend, da sich die Blätter der fast 200 Bäume rot färben und die Umgebung in ein wahres Farbenmeer verwandeln.

Am Fuße des Berges nehmen wir dann die Seilbahn, die uns auf den Gipfel des Bergs Misen bringt. Neben der spektakulären Aussicht auf das Seto-Binnenmeer – man kann bei gutem Wetter sogar bis zur Küste Shikokus sehen – befinden sich auf dem Gipfel interessante Tempel.

11. Tag Hiroshima – der Hort des Friedens

Der Morgen beginnt mit einem kleinen Spaziergang durch Japans jüngere Geschichte. Im Friedenspark, der in den 1960er Jahren angelegt wurde, befinden sich die Gedenkstätten für die Opfer der Atombombe. Unweit der Trümmer und der Ruine des Atombombendoms befindet sich auch das Friedensmuseum, das vor allem den individuellen Erinnerungen der Überlebenden an das Geschehen gewidmet ist.

Nach dem Besuch des Peace-Memorial-Museums geht es weiter im Shinkansen nach Okayama.

Die Fahrt mit ihm erinnert eher an ein Flugzeug als an einen Zug. Sooft er auch mit einem ICE oder dem TGV verglichen wird, so ist ein Shinkansen doch eine völlig andere Klasse, in der das Reisen sehr viel entspannter ist.

12. Tag Okayama & Takamatsu – Zwei Highlights der Gartenreise zur Herbstlaubfärbung

In der Stadt Okayama befindet sich ein weiterer der drei schönsten Gärten Japans. Der Okayama Korakuen wurde einst vom Schlossherrn für die ansässige Adelsfamilie gebaut. Wie alle Landschaftsgärten besitzt auch er die 6 Aspekte eines typischen Landschaftsgartens. So finden sich ein Bambushain, Pflaumenbaum- und Kirschbaumwald sowie Tee- und Reisfelder in ihm.

Wir verlassen Okayama und fahren weiter nach Takamatsu auf der kleinsten der drei Hauptinseln Japans, der Insel Shikoku. Unser Ziel ist der Ritsurin-Garten, von dem oft gesagt wird, dass er ebenfalls einen Platz auf der Liste Japans schönster Gärten verdient hätte. Eine Besonderheit des

Wandelgartens ist die hohe Anzahl an Gewässern, die sogar teilweise mit Booten befahren werden können.

Wir setzten unsere Reise fort und erreichen Kyoto.

13. Tag Kyoto – Die 1000jährige Stadt

Die Nijo-Burg, erbaut zur Demonstration der Macht des Shoguns, führt Ihnen den Gegensatz zum bewusst einfachen Baustil der kaiserlichen Palastbauten vor Augen. Kunstvoll bemalte Wände und verzierte Schiebetüren lassen erahnen, wie man früher in diesen prachtvollen Holzgebäuden lebte und der Klang der Nachtigallenböden zeigt, wie man sich schon vor 400 Jahren vor Einbrechern, Dieben und Meuchelmördern zu schützen wusste.

Unvergessen wird Ihnen der Goldene Pavillon (Kinkakuji) bleiben. Die Konstruktion des offiziell als Rokuonji bekannten Tempels begann 1397 als Teil der Altersresidenz des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu. Nach dessen Tod 1403 wurde der komplett mit Blattgold überzogene Kinkakuji zu einem Zen-Tempel umfunktioniert. Der kunstvoll gestaltete Spiegelsee und die Gartenanlage mit einem Teehaus gehören zu den schönsten Eindrücken, die Kyoto zu bieten hat.

Es geht weiter in die buddhistische Tempelanlage des Daitokuji-Tempelkomplexes. Hier besichtigen wir den Zen-Tempel Daisenin. Er beeindruckt mit seinen fünf Trockengärten der Richtung Karesansui. Die Steingärten sind alle miteinander verbunden und stellen so metaphorisch die Stationen des buddhistischen Lebens dar.

14. Tag Kyoto – In den Fußstapfen des Philosophen

Bis zur Meiji-Restauration im Jahre 1868 diente der Kaiserpalast in Kyoto als Hauptsitz des Tenno. Im Gegensatz zu den Prachtbauten der Shogune ist der Architekturstil des Kaiserpalastes eher schlicht, bezaubert aber mit einer weiträumigen Außenanlage.

Weiter geht es zum Ginkakuji-Tempel. Er wurde 1482 als Ruhesitz für den Enkel des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu errichtet. Heute sind noch einige Gebäude erhalten: Die Halle der Kannon und die Togudo-Halle, in der sich eines der ältesten Zimmer für Teezeremonien befindet. Der Garten bietet den wunderschönen See des Silbersandes (Gushadan) und die Mondansichtsplattform (Kogetsudai). Seit 1994 ist die Anlage Weltkulturerbe der UNESCO. Um zu der nächsten Sehenswürdigkeit zu gelangen, wandern wir ein Stück über den Philosophenweg. Er erhielt seinen Namen durch den Philosophen Kitaro Nishida, der diesen Weg zum Meditieren entlang lief. Spazieren Sie an einem kleinen Kanal bis hin zum Eikando-Tempel.

Der Eikando-Tempel gehört der buddhistischen Schule des Reinen Landes an und ist besonders für seine schöne Herbstlaubfärbung bekannt. Die ca. 3000 Ahornbäume, die im Garten des Tempels stehen, färben sich im Herbst tiefrot. Besonders die Kulisse um den Hojo-Teich bietet ein sehr ansprechendes Fotomotiv.

Während der Kamakura- und der Muromachi-Zeit im 12. und 13. Jh. bildete sich in Kyoto ein hierarchisches System in den einzelnen Schulen des Zen-Buddhismus heruas. Der hierarchisch am höchsten stehende Tempel der Rinzai-Schule war der Nanzenji Zen-Tempel, dessen riesiges Eingangstor schon von weitem zu sehen ist. In der Vielzahl seiner Untertempel besuchen wir den Brückengarten des Nanzenin und den Steingarten des Tenjuan.

15. Tag Arashiyama und der Tempel der Glockengrillen

Das malerische Arashiyama liegt eingebettet inmitten bewaldeter Bergketten im Westen Kyotos. Schon im 8. Jahrhundert kamen die Hofadligen hierher, um die Landschaft zu genießen.

Unser erster Halt ist der Tenryuji Zen-Tempel. Hinter der wunderschönen Gartenanlage aus Wandel- und Paradiesgärten steht die traurige Geschichte eines Kaisers und seines Sohnes, die vom späteren Shogun Ashikaga Takauji hintergangen wurden. Die Gärten sind seit dem 14. Jh. in ihrer ursprünglichen Form erhalten und gehören heute zum UNESCO Weltkulturerbe.

Der Weg führt uns durch einen Wald aus mächtigen Bambusstämmen hin in die Altstadt von Arashiyama.

Zurück in Kyoto besichtigen wir zum Tagesabschluss einen ganz besonderen Tempel, den Kegonji, dessen Beiname Tempel der Glockengrillen ist. Eigentlich zirpen die Tierchen nur ein paar Wochen im Herbst um ihre Partner zu beeindrucken, in diesem Tempel ist es allerdings möglich, den Tieren das ganze Jahr lang zu lauschen. Grund dafür ist ein Priester, der den besonderen buddhistischen Wert im Leben der Insekten sah, denn obwohl sie nur wenige Monate leben, genießen sie jeden Tag. Um dies mit dem Rest der Welt zu teilen, züchtete und trainierte er die Tiere so, dass sie das ganze Jahr lang Ihren Gesang erklingen lassen.

16. Tag Nara – Stadt der heiligen Hirsche

Der nächste Ausflug führt Sie nach Nara, der ersten Hauptstadt Japans. Begrüßt werden Sie hier von den zahmen Hirschen, die als heilig gelten, seit in alter Zeit die Götter auf ihnen Einzug in Nara gehalten haben sollen.

Als erstes geht es zum Kofukuji-Tempel. Dieser besticht nicht nur mit einer drei- sondern auch einer fünfstöckigen Pagode. Weiter geht es dann zum Todaiji-Tempel, mit dem größten Holzgebäude der Welt, welches wiederum die größte bronzene Buddhastatue der Welt beherbergt. Lassen Sie sich von der ungeheuren Leistung der alten Baukunst faszinieren und genießen Sie die harmonische Atmosphäre.

Zum Abschluss des Tages besichtigen wir den Isuien- und den Yoshikien-Garten, zwei japanische Landschaftsgärten, die sich an den Ufern des Yoshiki-Flusses gegenüber liegen.

17. Tag Kyoto – Die Gasse der Geishas

An Ihrem letzten vollen Tag in Japan starten wir mit einem Besuch des Gion-Viertels, dem Geisha-Viertel in Kyoto. Der Weg führt uns durch die alten Gassen Gions und bringt uns damit der Geschichte und Kultur Japans ein Stück näher. Wenn Sie Glück haben, sehen Sie sogar eine der Geikos – Wie im Kyotoer Dialekt die Geishas genannt werden – auf dem Weg zu einer Ihrer Termine. Es geht weiter zum nahegelegenen Yasaka-Schrein. Hier findet im gesamten Monat Juli das Fest des Gion Matsuri statt, zu dem am 17. Juli mehrere Umzüge für gute Stimmung in der ganzen Stadt sorgen.

Der Weg zu unserem nächsten Ziel führt uns über die Ninenzaka-Straße. Es scheint so, als wäre in der gepflasterten Gasse die Zeit stehen geblieben, denn sie ist gesäumt von klassischen Holzhäusern im Stile Kyotos und windet sich einen Hügel hinauf zu unserer letzten Station für heute, dem Kiyomizudera-Tempel.

Kiyomizudera heißt auf Deutsch übersetzt „Tempel des reinen Wassers.“ Von seiner riesigen Holzterrasse haben Sie den besten Blick über die ganze Stadt. Am Fuß des Berges unter der Holzterrasse entspringt die klare Quelle mit heilenden Kräften, die diesem Tempel seinen Namen gibt.

18. Tag Abschied vom Land der Gärten

Heute ist es Zeit, sich (für dieses Mal) von Japan zu verabschieden. Nach dem Transfer zum Flughafen fliegen Sie direkt zurück nach Deutschland, wo Sie am Nachmittag desselben Tages ankommen.

Die zeitliche Abfolge der Programmpunkte kann sich in der chronologischen Reihenfolge ändern.